#004 Vom verwunschenen Garten zum Roman – Wie „Der unheilige Mond“ entstand

Shownotes

Wie entsteht eine Romanwelt? In dieser Episode nimmt die Autorin Susanne Schulz Sie mit an ihren Schreibtisch und gibt Einblicke in die Entstehung ihres Romans „Der unheilige Mond“. Sie erzählt von ihrem Weg nach Franken, Entdeckungen während der Pandemie – wie einem geheimnisvollen Garten – und wie daraus die Kulisse für eine Geschichte über Schuld, Erinnerung und dunkle Schatten der Vergangenheit im Sommer 1969 wurde.

https://mentoren-verlag.de/autor-in/susanne-schulz/ https://dieschulz.de/autorin/der-unheilige-mond

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00:00:02: Wie entsteht ein Roman?

00:00:04: Woher kommen seine Figuren, seine Schauplätze und die Ereignisse, die eine Geschichte prägen.

00:00:10: In diesem Podcast öffnet die Autorin Susanne Schulz die Tür zu ihrer schriftstellerischen Arbeit.

00:00:16: Hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!

00:00:19: Hallo liebe Leserinnen &

00:00:21: Leser.

00:00:22: Heute möchte ich Sie an meinen Schreibtisch mitnehmen, an dem ich für viele Jahre meinen ersten Roman geschrieben habe und an dem auch im Moment mein zweiter Roman entsteht.

00:00:33: Ich möchte Ihnen von meinen ersten Ideen erzählen, von überraschenden Entdeckungen während des Schreibens und von intensiven Recherchen – und nicht zuletzt von den Momenten in denen eine Geschichte plötzlich lebendig wird!

00:00:47: Im Mittelpunkt steht der Roman, Der unheilige Mond.

00:00:51: Eine Geschichte über Schuld, Erinnerung und die dunklen Schatten der

00:00:55: Vergangenheit.".

00:00:56: Ja tatsächlich war ich in sehr vielen Bundesländern während meiner Arbeit geboren bin ja in Nordhessen in der Nähe von Kassel.

00:01:05: studiert habe ich in Gießen promoviert hab ich in Frankfurt.

00:01:08: zwischen drin bin ich immer wieder durch meine Arbeit herumgekommen Ziemlich schnell auch in die neuen Bundesländer nach Thüringen, nach Sachsen-Anhalt und nach Mecklenburg.

00:01:20: Dann wieder zurück nach Rheinland-Pfalz.

00:01:23: Lange habe ich in Mainz gelebt.

00:01:26: Und letztendlich kam ich dann nach Nauberg an der Saale als Intendantin und von dort aus als Intandantin nach Ansbach.

00:01:37: Franken habe ich am Anfang gar nicht so kennengelernt weil durch meine Arbeit als Intендantin sehr beschäftigt war, kann man mal so sagen.

00:01:46: Wenn man es neutral sagt also man hatte eigentlich nur im Theater zu tun.

00:01:49: Man hat die Stadt zwar wahrgenommen aber kaum die Regionen und als dann mein Vertrag auslief und Corona kam habe ich angefangen die Region zu erkunden Und erst dann habe Ich angefangen über Begriffen Welchen kulturellen Reichtum Die region hat und welche schönen Landschaften sich hier auftun.

00:02:10: und mehr und mehr ist diese Wahlheimat zu einem Romanenschauplatz geworden, kann man sagen.

00:02:19: Eines Tages haben wir sehr viel Picknick gemacht.

00:02:21: in der Corona-Zeit weil man ja nirgends hingehen konnte habe ich einen Ort entdeckt, der sehr geheimnisvoll und verwunschen auf mich gewürgt hat.

00:02:29: ein Mann hat dort auf einem Bauernhof weit draußen auf dem Land herum um ein See einen wunderschönen Garten in minizöser Kleinarbeit über Jahre erschaffen Und dieser Garten war dann auch der Ausgangspunkt für meine Idee, die sich aber im Laufe des Arbeitens völlig verändert hat.

00:02:51: Ich fahre immer noch sehr gerne durch die Landschaft.

00:02:54: Es ist auch ein Punkt innerhalb meines Romanes – Die Figur Pferdi, ein neunjähriger Junge, fährt mit seinem hellblauen Fahrrad im heißen Sommer des Jahres neunzehntneunundsechzig durch die fränkische Landschaft und entdeckt dort Dingel die jahrelang versucht worden sind zu vertuschen.

00:03:16: Weitere Gedanken, Hintergründe und Geschichten von Susanne Schulz gibt es in der nächsten Episode.

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